Einsilbig
Am Rande des Versteinens
wartet Nacht voll staatenloser
Worte und treibt
den Wind des Alles-Meinens durch
die dürren Häute aller Orte,
welche warten: an den Rändern
von Versteinen, voller Nächte da
man schweigt, weil: sie Jede/n
meinen.
xxxx
Wandernde unter gebrochenen Stäben,
inmitten sovieler Wände...,
dem dunkelsten Zauber:
Verschwindender,
die immer feststehen und...
immer eilen.
Sie harrten und harren in der Enge auf
Luft, fallen und fielen:
immer in Hände, unendliche Weilen.
Ihre rastwunden Rücken,
krümmend den Weg der Menge,
ehe sie stürzen, in den
hingemonsterten Abgrund
von Kluft,
zwischen wertslosen Stücken.
www.amnesty.de/länderXXXX
Verschüttet kann ich nicht sein,
ich sehe ja noch: die Aussicht, welche
ihr mir verstellt,
dornengekrönt, wie immer...
an euch sind sie gekreuzigt,
die in den Meeren ertrinken
und in meinem Alptraum...
Aber verschüttet kann ich nicht
SEIN, zwischen euch, die ihr mich
lächelnd versucht: 1,50 €, repressionsfreigegen das effiziente Begraben
von Vergangenheit...
und ich sehe euch irgendetwas
versenken im Meer, wo soviel
Platz ist für noch mehr Leichen
und sich verdünnisierenden Müll.
XXXX
ASCHENPUTTEL
Es ist das selektive Element
das , wie ein Herdenzeichen ,
tief im Innern brennt
... das Legitime illegalisiert
und immer ist es Aschenputtel,
das man aussortiert.
Neuauflage auf dem Gipfel
der Verwertbarkeit, bis es
wieder Nelken und Polizei-
geschosse schneit...
im Winterland der Feigen,
die einander in die Süchte sehen
und die immer welche finden ,
immer, die noch unter ihnen
stehen :" Kriminelle" die noch
hoffen, die lernen, kämpfen
bis zum Schrei : Laßt uns
uns´re Wege offen und seid
endlich nur noch eins:
VORBEI !
XXXX